Ich selbst lebe nicht vegan, sondern vegetarisch. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir versuchen sollten möglichst viel Eiweiß aus pflanzlichen Lebensmitteln zu bekommen.

Dabei ist es wichtig, dass man nicht wahllos Protein zu sich nimmt, sondern auch vor allem schlau sein Essen zusammenstellt. Unser Körper spaltet Protein in Aminosäuren auf, die dann weiter verwertet werden. Von den 22 Aminosäuresorten, kann unser Körper nur 13 selbst herstellen, sodass 9 durch Nahrung zugeführt werden müssen, sog. essentielle Aminosäuren. Somit ist Protein eben nicht gleich Protein (mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag).

 


 

Ich habe euch mal meine 5 liebsten veganen Proteinquellenn zusammengestellt:

 

Linsen

Ich liebe jede Art von Hülsenfrüchten und sie sind alle tolle Proteinlieferanten. Mein Top Favorit ist allerdings die Rote Linse. Viele Fleischesser glauben ja, dass die Hähnchenbrust das Top Proteinprodukt ist. Da muss ich aber einige enttäuschen. Hähnchen hat im Schnitt 23 g Eiweiß auf 100 g Produkt. Die rote Linse bringt in der Menge 26,7 g Protein auf die Waage. Und das tolle dazu ist, dass sie auch viel satter macht als ein typisches Hähnchensteak.

 

Amaranth & Quinoa

Die Pseudogetreide ist nicht nur glutenfrei, sie sind auch  tolle Proteinquellen. Im Vergleich zu vielen anderen veganen eiweißreichen Nahrungsmitteln, enthalten Amaranth und Quinoa alle 9 essentiellen Aminosäuren. Also unbedingt mal Amaranth oder Quinoa probieren. Sei es im gepufften oder normalem Zustand.

Sehr zu empfehlen sind meine Quinoa Porridge

oder Amaranth Porridge

 

 

 

Soja

So einige Menschen verteufeln Soja. Ich selbst glaube daran nicht. Ich achte darauf, dass die Sojaprodukte die ich überwiegend einsetze in der Region angebaut wurden oder sogar Demeter Qualität haben. Da muss man zwar oft in Reformhäusern einkaufen, allerdings sollte unsere Gesundheit uns das wert sein. Dann sehe ich auch nichts Verwerfliches an Soja (immerhin nutzen die Asiaten Soja schon seit tausenden von Jahren täglich und sie gehören zu den gesündesten VölkerN der Welt). Auch Sojaprodukte wie Tofu haben die positive Eigenschaft, dass sie alle 9 essentiellen Aminosäuren in sich tragen.

Tofu kann man auch sehr gut als Belag fürs Pausenbrot herrichten:

 

 

 

Nüsse

Nüsse enthalten natürlich auch viel Fett. Aber dieses gesunde unverarbeitete Fett braucht unser Körper auch dringend. Wir wollen ja alle gesunde Haut, Haare oder auch Gelenke haben. Dazu benötigt unser Körper nicht Unmengen an Cremes oder Tabletten, sondern guten Treibstoff und den liefern uns unter anderem die Nüsse. Meine Favoriten sind da Mandel und Cashew (das liegt u.a. aber am tollen Geschmack der beiden Sorten).

Nüsse mal in gebrannter Low Carb Variante müsst ihr unbedingt probieren:

 

 

Kichererbse

Diese gehört zwar auch zur Familie der Hülsenfrüchte – wie auch die Linse – ich wollte aber auch diese gesondert aufführen, da sie eben zu meinen Lieblingen gehört. Mit ihr lassen sich unbeschreiblich leckere vegane Aufstriche zaubern, aber auch im Backofen geröstet schmecken sie toll als abendlicher Snack.

Auch zu einer Burgerpatty lässt sich die Kichererbse sehr gut verarbeiten:

 

 

Viel Spaß beim Nachkochen und gesund Essen!